Das intensive blaue Licht erstrahlt an der gelben Fassade des Kulturhauses Mestlin. Der Satz in fließender Schreibschrift „Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen“ ist ein mahnendes Zeichen gegen militärische Konflikte – besonders für Frieden in der Ukraine.

Am Samstag den 19. März nahmen etwa 40 Besucher an der Eröffnung des Kunstwerkes von Herbert H.W. Hundrich teil. Susanne Reichhard, aus dem Vorstand des Veranstalters Denkmal-Kultur-Mestlin, begrüßte die Gäste. „Ich hätte nie gedacht, dass wir uns einmal aus diesem Anlass treffen müssen“, sagte Organisatorin Reichhard. Sie, ebenso wie der Künstler und Ideengeber Hundrich bekundeten in ihren Ansprachen ihr Entsetzen über den grauenvollen Konflikt in der Ukraine. „Es gibt tausend Gründe, Kriege zu führen. Und wenn es keinen Grund gibt, dann wird einer gefunden“, so Herbert Hundrich.

„Kriege gibt es überall auf der Welt, aber lassen Sie uns klug werden und helfen wir dabei Kriege zu verhindern“, hob er in seiner Rede hervor. Der Akkordeon-Spieler Gerhard Köhler und die Violinistin Julia Ginsbach sorgten mit osteuropäischen Musikstücken dafür, dass eine passende, besinnliche Stimmung aufkam. Dazu das neonblaue Licht, das den Vorplatz in geheimnisvolles Licht hüllte – ein ganz besonderer Moment.

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